Rückenwind für das 1,5-Grad-Ziel von Beauty-Player cosnova

Die ambitionierten Klimaziele des Unternehmens, die sich am Pariser Klimaschutzabkommen orientieren, wurden im Dezember von der Science Based Targets initiative (SBTi) bestätigt.

Um sein ehrgeiziges Engagement zum Klimaschutz weiter auszubauen, ist das international agierende Kosmetikunternehmen cosnova vor rund zwei Jahren der Science Based Targets initiative (SBTi) beigetreten. Die unabhängige Initiative unterstützt den privaten Wirtschaftssektor dabei, Emissionsreduktionziele im Einklang mit der Wissenschaft und den Zielen des Pariser Abkommens festzulegen. Mit dem Beitritt verpflichten sich die Mitgliedsunternehmen dazu, eigene, wissenschaftlich begründete Klimastrategien zu entwickeln. Die gemeinsam mit cosnovas langjährigem Klimaschutzberater ClimatePartner erarbeiteten Ziele zur Emissionsminderung hat die SBTi nun wissenschaftlich überprüft und akzeptiert. „Wir freuen uns, dass unsere ehrgeizigen und wissenschaftlich fundierten Ziele zur Emissionsreduktion von der Initiative bestätigt wurden – und damit cosnovas Bekenntnis zum 1,5 Grad Ziel des Pariser Klimaabkommens”, betont Maximilian Peters, Expert Corporate Responsibility bei cosnova.

cosnova bindet sich an ehrgeizige CO2-Reduktionsziele

Der Spezialist für dekorative Kosmetik macht keine halben Sachen: Gemäß der Empfehlung des Greenhouse Gas (GHG) Protocol berücksichtigt cosnovas Klimastrategie alle drei Geltungsbereiche für unternehmerische Treibhausgasemissionen (Scope 1-3). Scope 1 umfasst die direkten Emissionsquellen eines Unternehmens. Dazu gehören unter anderem Fuhrparks sowie Energieträger, die Firmenstandorte selbst betreiben. In die anderen Bereiche fallen Emissionsquellen, auf die Unternehmen indirekt Einfluss haben: eingekaufte Energie wie Strom und Fernwärme (Scope 2) sowie Aktivitäten entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (Scope 3). Letztere betreffen die Emissionen, die im Zuge des Ein- und Verkaufs von Waren und Dienstleistungen entstehen.

Für cosnova bedeuten die akzeptierten Vorhaben konkret: Bis 2032 müssen die absoluten Emissionen des Unternehmens um 55 Prozent zum Vergleichsjahr 2019 gesenkt werden (Scope 1-2). Darüber hinaus sollen sich absolute Emissionen von ein- und ausgehenden Transporten, Geschäftsreisen und Pendelfahrten von Mitarbeiter*innen bis 2032 um 33 Prozent verringern (Scope 3). Auch externe Lieferketten von Geschäftspartnern werden einbezogen: 66 Prozent der Waren- und Dienstleistungsanbieter sowie 90 Prozent der Spediteure müssen sich bis 2027 dazu verpflichten, die von cosnova gesetzten SBTi-Ziele einzuhalten (Scope 3).

Nun folgen Taten: cosnova leitet die nächsten Schritte ein, um die Vorgaben in die täglichen Abläufe zu übertragen. Dabei überprüft die SBTi die Fortschritte in regelmäßigen Abständen, um sicherzustellen, dass die fünf- und zehn-Jahres-Reduktionsmaßnahmen auch erfüllt werden.

„Die größten Emissionsquellen bei cosnova sind unsere Logistik und Verpackungen”, erklärt Maximilian Peters. „Diese gehen wir nun an, um sämtliche Unternehmenstätigkeiten, Produkte und unsere Lieferkette noch deutlich klimafreundlicher zu gestalten.”

„Klima & Umwelt” als eine von fünf Säulen der Nachhaltigkeit

Die unabhängig geprüfte Klimastrategie untermauert cosnovas umfangreiche Klimaschutzmaßnahmen. Neben „Klima & Umwelt” steht die unternehmerische Verantwortung des global agierenden Beauty-Players aus Sulzbach bei Frankfurt auf vier weiteren Säulen: Unbedenklichkeit der Produkte, Abfallvermeidung (Zero Waste), Arbeitsbedingungen und soziale Initiativen. Welche Ziele cosnova in den einzelnen Bereichen anstrebt und was bereits umgesetzt wurde, lässt sich dem kürzlich erschienenen CR-Highlights-Bericht 2021 entnehmen.

Ein starkes Bündnis für wirtschaftlichen Klimaschutz

Mit dem Beitritt zur Science Based Targets initiative verdeutlicht cosnova, dass es die Vorhaben des Pariser Klimaabkommens sehr ernst nimmt. Die SBTi ist ein Zusammenschluss der internationalen Organisationen Carbon Disclosure Project (CDP), UN Global Compact, World Resources Institute (WRI) und World Wide Fund for Nature (WWF). Seit 2015 bewertet und zertifiziert das Bündnis wissenschaftsbasierte Ziele, die Mitgliedsunternehmen freiwillig formulieren. Die Intention der unabhängigen Initiative ist es, dass die Wirtschaft zur Eindämmung des globalen Temperaturanstiegs auf deutlich unter zwei Grad beiträgt.

Mit dem WWF Deutschland setzt cosnova darüber hinaus bereits seit rund zwei Jahren ein Zeichen für den Meeresschutz. Als Partner im Kampf gegen den Plastikmüll unterstützt der Beauty-Player die Naturschutzorganisation dabei, Projektmodelle für Abfallmanagement-systeme in Südostasien zu realisieren. Im Gegenzug steht der WWF Deutschland dem Unternehmen als Sparringspartner zur Seite und begleitet cosnova unter anderem bei der Weiterentwicklung von Strategien zur Recyclingfähigkeit seiner Produkte.

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